Aachener Automatisierungstage


22.-23. September 2010


Prof. Dr. Christian Brecher, WZL der RWTH Aachen




Bei der Entwicklung von Werkzeugmaschinen, Produktionsmaschinen und Produktionsanlagen stehen Hersteller zunehmend vor dem Dilemma, bei möglichst großer Kosteneffizienz durch Wiederverwendung individuelle Kundenwünsche bestmöglich umzusetzen. Vielfältige Abhängigkeiten in einem mechatronischen System wie eine Werkzeugmaschine erfordern innovative Ansätze zur Beherrschung der Komplexität im Entwicklungsprozess. Während der Aachener Automatisierungstage 2010 werden die aktuellen Problemstellungen im Bereich der auftragsspezifischen Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau dargestellt und entsprechende Lösungskonzepte aufgezeigt. Ein Themenbereich umfasst die systematische Wiederverwendung von Standardkomponenten. Hierunter werden unter anderem Normierung, Modularisierung, disziplinübergreifende Konfiguration sowie Modellierung und Ausführung von Geschäftsprozessen in technischen Bereichen behandelt. Der zweite Themenbereich beinhaltet die effiziente Umsetzung individueller Kundenwünsche.

Thematisiert werden beispielsweise das Anforderungsmanagement, die modellbasierte Entwicklung von Steuerungssoftware sowie ihre Validierung und Verifikation. In einem weiteren Themenbereich werden aktuelle Trends im Bereich der Steuerungsarchitekturen (OPC UA, Profinet, etc.) sowie deren Folgen für das Engineering diskutiert. Um die aktuellen Herausforderungen bei der kundenspezifischen Entwicklung komplexer Systeme aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können, berichten neben Referenten aus dem
Maschinen- und Anlagenbau auch Referenten anderer Branchen über den Umgang mit individuellen Kundenwünschen, Komplexität und Variantenvielfalt.

Weitere Infos:

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Termin:
22.-23. September 2010

Ort:
Manfred-Weck-Haus, Steinbachstr. 19, 52074 Aachen

Gebühr:
895,- Euro
Inhalt:
Programm
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